Kredit für Minijobber

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Minijobber sind Menschen, welche einer geringfügigen Beschäftigung nachgehen und aus dieser ein Einkommen von maximal 450 Euro im Monat beziehen. Da ein derart geringes Einkommen zum Bestreiten des Lebensunterhalts nicht ausreicht, erzielen Minijobber weitere Einkünfte oder leben mit einem ausreichend verdienenden Partner zusammen. Allein lebende Menschen haben, wenn sie ausschließlich einem Minijob nachgehen, Anspruch auf Aufstockung durch die Arbeitsagentur.

Die Kreditvergabe bei einem Minijob als Nebentätigkeit
Am einfachsten gestaltet sich der Kredit für Minijobber, wenn diese einer Haupttätigkeit nachgehen und den Minijob lediglich zur Aufbesserung ihres Haushaltseinkommens bekleiden. In diesem Fall bietet sich für die Kreditaufnahme ein Geldinstitut an, in dessen Haushaltsrechnung neben dem Arbeitseinkommen aus der Haupttätigkeit auch die Einkünfte aus der geringfügigen Beschäftigung einfließen. Das ist nicht bei allen Kreditinstituten der Fall, einige berücksichtigen als für die Kreditaufnahme maßgebliches Einkommen nur den in der Hauptbeschäftigung erzielten Verdienst. Falls ein Partner mittels seiner geringfügigen Beschäftigung zur Erhöhung des Haushaltseinkommens beiträgt, während ein anderes Haushaltsmitglied einer vollen Beschäftigung nachgeht, nehmen diese im Idealfall gemeinsam den Kredit für den Minijobber und dessen Partner auf. Die gemeinsame Kreditaufnahme setzt keine Ehe voraus, verheiratete Minijobber erhalten einen gewünschten Verbraucherkredit jedoch leichter ohne Mitwirkung des Partners, da bei Eheleuten die Mithaftung bei einer für die gemeinsame Lebensführung gedachten Kreditaufnahme greift.

Die Kreditaufnahme ohne Hauptjob
Wenn Minijobber keiner festen Haupttätigkeit im Angestelltenverhältnis nachgehen, erzielen sie häufig zusätzliche Einkünfte aus einer freiberuflichen Tätigkeit oder aus verschiedenen kurzzeitigen Arbeitsverhältnissen. In diesem Fall empfiehlt sich als Kredit für den Minijobber die Darlehensvergabe ohne Einkommensnachweis, da die Berücksichtigung der einzelnen Gelegenheitseinkünfte durch die Bank unwahrscheinlich ist. Der Verzicht auf die Vorlage einer Lohnabrechnung befreit den Minijobber nicht von der Angabe eines realistischen durchschnittlichen Monatsverdienstes, zumal absichtliche Falschangaben zu einer späteren Kreditkündigung – selbst bei pünktlicher Begleichung aller Raten – führen können. Relativ leicht lässt sich ein Kredit für einen Minijobber als Ratenzahlung im Versandhandel vereinbaren, zumal Händler nur in Ausnahmefällen nach dem Einkommen fragen.

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